Gifu, Japan — Pigmentgefärbte Baumwolle Gifu – Pigmentgefärbte Baumwolle

In Gifu werden fertige Kleidungsstücke pigmentgefärbt,
eine Technik, die nur noch von wenigen Manufakturen in Japan gepflegt wird.
Der Stoff hat eine trockene Textur und
eine Charaktertiefe, die an zeitlos gewachsene Stücke erinnert.

Qualitätsmerkmale Was macht es so besonders?

  • abgenutzte Optik

    Von der Garnauswahl über das Stricken und die Endbearbeitung bis hin zum Färben wird jeder Schritt so ausgeführt, dass ein T-Shirt entsteht, das sich anfühlt wie ein lang getragener Begleiter – oft gewaschen und in der prallen Sonne getrocknet, und das eine beständige Energie ausstrahlt. Im Mittelpunkt dieses Prozesses steht eine Färberei in Ogaki, Gifu, eine der wenigen in Japan, die das Pigmentfärben an fertigen Kleidungsstücken durchführt.

  • Etwas, das du selbst gestalten kannst

    Auch wenn die Farben verblassen oder kleine Gebrauchsspuren sichtbar werden, fällt es schwer, sich von manchen Stücken zu trennen. Vielleicht vermitteln sie ein Gefühl von Geborgenheit und haben einen ganz persönlichen Wert. Jedes Futo wird in der Hoffnung entworfen, dass es zu einem solchen Stück wird – zu etwas, das man Tag für Tag trägt und das nach und nach zu einem Teil von einem selbst wird.

Materialgeschichte Der Prozess hinter dem Produkt

  • 01LuftgesponnenesGarn für eine strukturierte Oberfläche

    Dieser Stoff wird aus luftgesponnenem Garn gestrickt, das durch das Verzwirnen von Baumwollfasern unter Luftdruck entsteht. Seine leicht flauschige Oberfläche sorgt für einen trockenen, strukturierten Griff, der sich vom glatten Schimmer langstapeliger Garne unterscheidet. Ursprünglich wurde diese Technik entwickelt, um wiederverwertete Baumwolle zu verarbeiten; heute wird das Luftspinnen wegen des lässigen Charakters geschätzt, den es dem Stoff verleiht, und wird aus hochwertigen Rohstoffen hergestellt.

  • 02Material für hohen Tragekomfort

    Es wird Baumwolle aus den USA verwendet, die für ihre langen Fasern, ihre Festigkeit und ihre Langlebigkeit bekannt ist. Der Stoff fühlt sich trocken an, ist von Natur aus atmungsaktiv und saugt Feuchtigkeit auf, wodurch er auch bei Schweißbildung ein klebriges Gefühl verhindert.

  • 03Pigmentfärben

    Im Gegensatz zu herkömmlichen Färbeverfahren, bei denen die Farbe in die Fasern eindringt, wird dieses Hemd im Pigmentdruckverfahren veredelt, bei dem feine Partikel an der Oberfläche haften bleiben. Dadurch entstehen dezente Unebenheiten und eine abgenutzte, strukturierte Optik, die dem Hemd einen besonderen Charakter verleihen.

  • 04Stückfärbung

    Der Stoff wird erst nach der Fertigung zum fertigen Kleidungsstück gefärbt. Die Farbe setzt sich in den Nähten und Falten fest und verleiht dem Stoff Tiefe sowie einen Vintage-Charakter. Für die Nähte wird bewusst dunkleres Garn verwendet, um den Eindruck von etwas zu erzeugen, das bereits getragen wurde und mit der Zeit sanft verblasst ist.

  • 05 Eineseltene Färberei

    Das Färben von Textilien mit Pigmentfarben erfordert spezielle Anlagen, darunter moderne Abwasseraufbereitungssysteme und Maschinen, die für die im Vergleich zum herkömmlichen Färben höheren Anforderungen von Pigmentfarben ausgelegt sind. Da der Prozess zudem anfällig für Schwankungen ist, die eine sorgfältige Kontrolle erfordern, sind Fabriken, die für die Durchführung in großem Maßstab ausgerüstet sind, in Japan selten geworden. Während viele von dieser Praxis Abstand genommen haben, widmet sich die Fabrik hinter den Modellen Futoweiterhin der Erforschung des farbliche Ausdrucks durch kontinuierliche Experimente.

Produktpalette Aus diesem Material hergestellte Produkte

  • Das kurzärmelige Strickoberteil hat eine trockene, strukturierte Haptik. Es ist mittelschwer und blickdicht und eignet sich daher gut zum alleinigen Tragen.